Selbstbefried(ig)ung
Performance

STÜCKINFORMATION


Ein Versuch, seinen eigenen Imaginationen Herr zu werden

Schauspiel: Katja Weber

Regie: Marko Grunz
Dramaturgie: Marcel Schmidt, Marko Grunz
Musikmontage: Marcel Schmidt

Stücklänge: 25 Minuten

Bisherige Aufführungen:
Kulturbahnhof Jena im Rahmen des Kurztheaterspektakels 2010

 

Nächste Aufführungen:

Weitere Aufführungen in Planung

 

 

SELBSTBEFRIED(IG)UNG


Das Spiel mit und an sich - Die Lust an der eigenen Zufriedenstellung, das Begegnen der eigenen Gewohnheiten in einem fiktiven Gegenüber, die versuchte Gestaltgebung der eigenen Phantasie und die nur annäherungsweise erfüllbare Verschmelzung der Selbstbilder mit der eigenen Verkörperung.

Raum, Material und die aus dem Zuschauerbereich eindringende Projektion setzen dem Spiel seine Grenzen. Der Konflikt liegt in der Unentrinnbarkeit gegenüber den Selbstbildnissen und dem daraus Folgenden sich Arrangierenmüssen mit den hinein projezierten Vorgaben persönlicher Gestaltungsräume. Die Labilität und Weichheit der aufgehängten Tücher verdeutlicht die Instabilität der erzeugten Zustände. Die Klarheiten dieser entwickelten Bedeutungen verschwimmen mit der selbstgewählten Distanzierung zum Bild: Vom bildbehafteten Tuch als architektonischer Widerstand bis hin zur Verhüllung des Körpers als Träger der eigenen Vision.

"Selbstbefriedigung" schafft ein Spielfeld für eine Auseinandersetzung mit dem Wunsch einer Einheit zwischen Imagination und Aufführung. Kontrollverluste, auszufechtende Kämpfe, künstlerische Entäußerung, sowie die Annahme der vorgefundenen Abbilder zeigen dabei mögliche Ansätze zur eigenen Selbstbefriedung.

 

PROJEKTMAPPE


>> PDF zum Download

BILDERGALERIE

VIDEOGALERIE

 

 

Aufführung im "Kulturbahnhof" Jena
anlässlich des Kurztheaterspektakels am 7. November 2010


Fotografie: Olrik Drabant

 

 

 

 

Video nicht öffentlich zugänglich